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Energie Lexikon

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A
Abnahmestelle: Ist der Punkt, an dem das Netz des lokalen Netzbetreibers endet und die Energie an den Kunden übergeben wird.
Abschlagzahlung: Die Abschlagzahlungen sind eine Teil- bzw. Anzahlung auf die bereits geleisteten Energielieferungen und werden mit der turnusmäßigen Endabrechnung verrechnet. Die Höhe des Abschlags orientiert sich an dem zu erwartenden Energieverbrauch.

Arbeitspreis: Bezeichnet den Preis für eine in Anspruch genommene Kilowattstunde Energie.

B
Brennwert: die pro Kilogramm eines Treib- oder Brennstoffs gewinnbare Wärmeenergie bei Kondensation des Wasserdampfs im Abgas. Einheit: MJ/kg, MJ/m3, kWh/kg, kWh/m3.

E
Elektrische Energie:  Energie, die mit Elektrizität übertragen oder gespeichert wird. Elektrische Energie, häufig ungenau als Strom oder Elektrizität bezeichnet, spielt in der modernen Energietechnik eine sehr wichtige Rolle. Sie kann zwar nur in relativ geringen Mengen direkt gespeichert werden (insbesondere in Kondensatoren), jedoch lässt sie sich mit häufig hohen Wirkungsgraden in diverse andere Energieformen umwandeln und umgekehrt (mit häufig geringeren Wirkungsgraden) aus anderen Energieformen gewinnen. Sie stellt reine Exergie (arbeitsfähige Energie) dar. Ein weiterer Vorzug elektrischer Energie ist, dass sie sich sehr gut mit Kabeln übertragen lässt, auch über weite Strecken – mit Hochspannungs-Gleichstromübertragung sogar über tausende von Kilometern mit moderaten Energieverlusten.
Energieeffizienz:  die effiziente Umwandlung oder Nutzung von Energie.
Energiesteuer: (Erdgassteuer/Stromsteuer): Diese Energiesteuern sind gesetzlich geregelte Verbrauchssteuern, die aufgrund des Gesetzes zur ökologischen Steuerreform erhoben werden. Besteuert wird der Verbrauch bzw. die Entnahme aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Diese Energiesteuern werden vom Energieversorger erhoben und an den Fiskus abgeführt.
Erdgas: ein hauptsächlich aus Methan bestehendes brennbares Gas aus fossilen Quellen.
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Mit dem EEG wird die Erzeugung von Strom in Anlagen erneuerbarer Energieträger gefördert und vergütet. Diese Kosten werden auf die Letztverbraucher verteilt.

G
Grundpreis: Aufwendungen, die unabhängig vom Energieverbrauch entstehen.

H
Hochspannungsleitung: Leitungen zur Fernübertragung von elektrischer Energie mit hoher elektrischer Spannung. Hochspannungsleitungen werden zur Übertragung elektrischer Energie über große Entfernungen im Verbundnetzeingesetzt. Sie werden mit besonders hohen elektrischen Spannungen von mindestens 60 kV (Kilovolt) bis hin zu Höchstspannungen von etwa 1 MV = 1000 kV betrieben. (Ab ca. 1 kV spricht man von Hochspannung, ab 300 kV von Höchstspannung.)

K
Kilowattstunde (kWh): die Energiemenge, die bei einer Leistung von 1 kW innerhalb von einer Stunde umgesetzt wird. Es handelt sich also um ein Kilowatt multipliziert mit einer Stunde, nicht etwa ein “Kilowatt pro Stunde”. 1 kWh entspricht 3600000 Joule = 3,6 MJ.
Kundennummer: Unter der Kundennummer sind die Stammdaten der Kunden, die Angaben zur Lieferstelle sowie alle Zahlungsvorgänge bezogen auf die Lieferstelle erfasst.

L
Lieferstelle: Ort, an dem die Energie bezogen wird oder der Kunde seine Dienstleistung erhält.

M
Messdienstleistung: Die Messung beinhaltet die Ermittlung des Energieverbrauchs sowie die Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung der Zählerdaten. Diese Kosten werden vom Netzbetreiber bzw. Messdienstleister in Rechnung gestellt.
Messstellenbetrieb: Der Messstellenbetrieb umfasst den Ein-/Ausbau sowie Betrieb und Wartung von Zählern. Diese Kosten werden vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt.

N
Netzbetreiber: der Betreiber eines Strom- oder Gasnetzes. Netze z.B. für elektrische Energie oder für Erdgas werden von sogenannten Netzbetreibern betrieben. Dies sind meist große Firmen, teils auch Teile von größeren Konzernen. Man unterscheidet Übertragungsnetzbetreiber, die für die Langstrecken-Übertragungsnetze zuständig sind, von den Verteilungsnetzbetreibern, die die Feinverteilung zu den Endkunden übernehmen. Vor allem Verteilungsnetze bilden häufig ein natürliches Monopol: Es wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll, wenn mehrere Energieversorger eigene Stromnetze oder Gasnetze innerhalb einer Stadt betrieben.
Netznutzungsentgelte: Entgelte des Energienetzbetreibers für den Transport und die Verteilung der Energie sowie den damit verbundenen Dienstleistungen.

S
Stromtarif: eine Struktur für die Berechnung der Kosten des Bezugs elektrischer Energie.
Stromkennzeichnung: Die nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgeschriebene Stromkennzeichnung informiert über die Herkunft des bezogenen Stroms und dessen Umweltauswirkungen.

V
Verbrauch: Der Energieverbrauch für die jeweilige Abrechnungsperiode wird in kWh ausgewiesen.